Montag, 30. April 2012

Batik

Ich habe noch nie in meinem Leben ein T-Shirt gebatikt. Nein gelogen, jetzt hab ich es! Ich dachte es wäre eine schöne Regenwetterdrinnenbeschäftigung und mein Sohn würde riesigen Spaß beim verschnüren des Stoffes haben. Naja leider war er nicht so Flamme wie ich. Aber wir haben ihm immerhin ein grün-gelbes Shirt gefärbt. Ich hätte ja gern die psycho-Kreisel drauf gehabt, aber er wollte es gestreift. Hier nun also eine Bilddokumentation:



Ich begann schon wild darüber zu spekulieren, welche Farben toll zusammen aussehen würden, und welche Schnürung/Verknotung, die schönsten Muster hervorbringt. Bis mir dann einfiel, dass ich diese Art von Shirt wahrscheinlich eher selten tragen werde. Ich habe also ein mal in meinem Leben gebatikt.

Freitag, 27. April 2012

aus der Umlaufbahn

Manchmal passieren ganz still und leise Dinge, die einen ganz gewaltig aus der Bahn werfen. Man merkt es erst gar nicht, und dann boooom, weiß man plötzlich nicht mehr weiter. Die Umlaufbahn, die man sonst durchzog, scheint plötzlich unerreichbar weit weg. Man hat tausend Gedanken im Kopf und kann einfach nicht den einen Gedanken finden, der einem zurück ins Gleichgewicht verhilft. Wie einfach müssen doch jene Zeiten gewesen sein, in denen ein König das Sagen hatte und niemand etwas von Planeten und Asteroiden und Umlaufbahnen wußte.


Donnerstag, 26. April 2012

Allerhand Bremsen

Natürlich haben wir in meiner Blogabzsinenzzeit viele schöne Erlebnisse gesammelt.
So durfte unser Fünfjähriger zum ersten Mal einem Metalkonzert vom Papa beiwohnen. Er hat selbstverständlich nicht nur Ohrenstöpsel in- sondern auch Kindergehörschutz auf die Ohren bekommen und war so cool. Ziemlich schnell fühlte er sich wohl genug, um selbstständig und ohne Umschweife zwischen Backstage Bereich und Zuschauerraum zu wechseln. Ich war ständig auf Trab. Aber es war toll, dass er Papa endlich mal auf der Bühne sehen durfte.

Auf Grund eines Zeitungsartikels, in dem von Narzissenwiesen die Rede war, machten wir uns am Sonntag auf zum Narzissenfest. Den Ort gaben wir in unser "Nüvi" ein und glaubten, diesen gar nicht zu brauchen, da man so gelbe Narzissenwiesen ja schon von weitem sehen müsste. Irgendwann zweifelten wir dann an der Navigation, denn wir brauchten ca. 2,5 h um dort anzukommen uuuund: wir sahen keine Narzissen. Ein freundlicher Bauer schickte uns auf eine Parkwiese und so fanden wir uns wieder in einem Garten, irgendwo im nordfriesischen Nichts, wo verschiedene Bündel Narzissen wuchsen. Diese waren sehr hübsch, da dort Sorten gezüchtet wurden, die ich noch nie gesehen habe. Zusätzlich gab es noch einen Kunsthandwerksmarkt, ein Kinderbastelzelt und sogar richtig schöne live Musik.

 
Nur leider waren es eben nicht die in der Zeitung angepriesenen Narzissenwiesen. Die Veranstaltung war wirklich sehr schön und liebevoll umgesetzt, nur wenn ich ehrlich bin, dafür muss man keine 2,5 Stunden fahren. Nach der Veranstaltung waren wir dann noch am Nordseestrand, wo ich staunte, dass dort die Wellen viel höher sind und die See so viel unruhiger als ich es von der Ostsee gewohnt bin.

Nur mit dem Studium, da läuft es immernoch sehr sparsam. in den letzten zwei Wochen hatte ich kaum Zeit mich überhaupt ran zu setzen. Und es ist anstrengend und ärgerlich, die so spärlich gewordene Freizeit nicht für mich sondern fürs Lernen zu nutzen. Ja ich weiß, ich lerne doch für mich.  




Mittwoch, 28. März 2012

Ereignisreich

Das vergangene Wochenende war angefüllt von schönen Erlebnissen und verschiedensten Ausflügen.
Die Wetterleute sprachen von herrlichem Sonnenschein, daher beschlossen wir als erstes zur Krokusblüte nach Husum zu fahren. Dort blühen im Schlosspark jedes Jahr Millionen von wilden Krokussen. Damit meine ich, die werden nicht jedes Jahr extra für die Touristen gepflanzt, nein, das anpflanzen geschah bereits vor langer langer Zeit, als die Welt noch aus Märchen bestand und Prinzen sich eine Safranzucht wünschten.
Trotz des vielsagenden Schildes


waren dennoch viel zu viele Blüten zertrampelt. Auch die Wetterheinis hatten unrecht. Husum war wohl der einzige Ort, an dem man nicht von blauem Himmel umgeben war. Das hatte zur Folge, dass die heilgebliebenen Krokusse ebenfalls nicht ihre volle Pracht präsentierten. Schade eigentlich. Ich hatte mich so sehr auf träumerische Fotos gefreut!
Außer den Krokusblüten konnte man auch den Kunsthandwerksmarkt vor dem Schloss beäugen.


In Kiel gab es wieder die Messe zu Klima und Umwelt. Ich finde es jedesmal schön. Es kostet keinen Eintritt und für Kinder gibt es jede Menge Bastelaktionen zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling.
Wir berechneten dort unseren ökologischen Fußabdruck, informierten uns über Flugwindkraftwerke und erfragten sämtliche technische Details der ausgestellten Elektrofahrzeuge. Während dessen bastelte Sohnemann ein Portmonaie aus einem Tetra Pack Orangensaft, sowie ein Solarbetriebenes Karussel.
Natürlich ließen wir auch den Parcour der Verkehrswacht nicht aus.


Da die Sonne sich so viel Mühe gab, die Wolken fern zu halten, fuhren wir direkt weiter zum Leuchtturm nach Bülk. Erklommen dort alle 98 Stufen und hatten dann einen herrlichen Ausblick!


Schön, von der Sonne wachgekitzelt zu werden! Winterträgheit adé!

Dienstag, 27. März 2012

Einkaufsliste 7

Meine neuerlichen Shoppingsünden:

Schuhe für den Sohn
Hose für den Sohn
Himbeersträuchlein für den Balkon (ich hoffe er wächst auch)
Pflanzenerde
Zeitschriften


ich find das schon ganz schön viel. So im Rückblick muss ich sagen, die Balkonpflanzensachen wären nun nicht lebensnotwendig gewesen, die Zeitschriften ebenso.

Donnerstag, 22. März 2012

Kindergeburtstagswahnsinn

Ja eindeutig, ich habe Augenscheinlich keine Übung im Organisieren und schmeißen von Kindergeburtstagsparties! Unser kleiner, süßer, knuffeliger Schatz ist nun schon 5 (!!!!!) geworden! Irgendjemand hat sich ausgedacht, das es ideal sei, pro Lebensjahr einen Geburtstagsgast einzuladen. Als vorbildliche Mama, habe ich natürlich unseren Sohn immer wieder ermutigt 5 Kinder einzuladen.



 Da wir eine Schnitzeljagdt planten, brauchten wir dafür nicht viel vorbereiten. Den groben Ablauf stellte ich mir so vor: Kinder kommen und essen Kuchen (während wir bei einem Kaffee SmallTalk mit den Eltern halten) nach dem Essen werden die Eltern weggeschickt und wir lassen ersteinmal ordentlich Luftballons ( in die ich vorher Süßigkeiten und Aufkleber gefüllt hatte) platzen. Danach gehts nach draußen zur Schnitzeljagdt. Wieder zu Hause angekommen wird dann eine Kinderdisko gestartet (mit Stopptanz) und um dann zur Ruhe zu kommen, kneten wir dann gemeinsam mit Essknete, deren fertigen Exemplare dann jeder mit Heim nehmen darf.
Und so sah die Realität aus:

Die Eltern der Kinder schoben diese quasi nur über die Türschwelle und verschwanden dann so schnell, dass wir ihnen nicht einmal einen Kaffee anbieten konnten. Das "Kuchenessen" (es gab Waffeln und Miniberliner) war innerhalb von 10 Minuten vorüber. Ebenfalls knallten die Luftballons fast alle gleichzeitig und da einige Kinder schneller als andere waren, sah ich zwar teilweise beutevolle Hände, aber eben auch leer ausgegangene Gesichter. Somit durften alle noch einmal in meine große Nasch-schüssel greifen.


Die Probleme gingen aber bereits los, als ich  versuchte die Kinder zu versammeln. Ich wollte allen noch einmal einschärfen welche Regeln es gibt, wenn wir gemeinsam nach draußen gehen und was überhaupt gleich geschehen wird (also dass wir nach Hinweisen suchen und so). Ich habe fast 15 Minuten gebraucht, alle Kinder zu versammeln, aber still sein, das ging einfach nicht. Immer wieder musste ich brüllen (furchtbar!) und auf freche Antworten war ich nun überhaupt nicht gefasst. Ich dachte, Kinder benehmen sich bei Fremden besonders gut - vergaß dabei jedoch, dass sich dieses Gesetzt komplett ins Gegenteil umkehrt, wenn mehrere Frechkindexemplare aufeinander treffen. Heiser, aber entschlossen ging es dann nach draußen. Mein Mann legte die Fährte und wir folgten, in einem Abstand einer halben Stunde. Ich allein mit 6 Kindern, mitten in der Stadt. Soll ich mehr sagen? Sobald wir zur Haustür raus waren, rannten die ersten 2 los. Einfach so. Und sie hörten einfach nicht mehr auf zu rennen. Nun hielten sich meine Anweisungen die Waage zwischen Brüllen "Waaartet! Haaaalt! Stooooooopp" und " Los, kommt kommt, schneller, wir müssen die Anderen einholen!". auch schickte ich ein anderes Kind nach vorn "los, lauf so schnell, du kannst, und wenn du die Jungs eingeholt hast, dann sag ihnen sie sollen anhalten!" letzteres hat am Besten funktioniert. Mein Mann erzählte mir später, dass wir so schnell waren, dass er im Dauerlauf Luftballons aufpusten musste und  Hinweise der Anwohner erhielt, dass die Meute ihm dicht auf den Fersen sei. Nach über einer Stunde Nervenkitzel habe ich es tatsächlich geschafft, die Kinder vollzählig und gesund wieder zurück zu bringen. Nun konnten sie endlich den Schatz im vernebelten (Nebelwerfer) nur von Schwarzlicht beleuchteten Kinderzimmer suchen. Als alle Kinder dann mit Ihren Schatztüten beschäftigt waren, atmeten wir einmal kurz durch, und weiter ging es.


Die Disko ließen wir ausfallen, denn auf Grund der imensen Lautstärke und unserer leidenden Nerven, beschloss ich, dass wir jetzt zur Beruhigung alle kneten. Als dann eine viertel Stunde später die Eltern kamen um ihre Kinder einzusammeln, bot sich Ihnen folgendes Bild:

2 Kinder kneteten am Tisch und aßen dabei eigentlich nur die Knete auf
2 Kinder spielten mit dem Spielzeugraumschiff
1 Kind saß auf dem Boden (zwischen jeder Menge Konfetti, Luftschlangen, zerfetzten Luftballons und Papiermüll) und stopfte ununterbrochen Süßigkeiten in sich rein (das arme Kind ging mit leerer Schatznaschitüte nach Hause)
1 Kind ließ einen Flummi wieder und wieder durchs Wohnzimmer hüpfen und hüpfte hinterher

So, nun darf jeder, der das liest, daraus lernen, und es bei der eigenen Party besser machen!

Dienstag, 20. März 2012

Einkaufsliste 6

Meine 6. Einkaufsliste ist etwas länger und ich bekomme nicht mehr alles zusammen. Ich überlege gerade, alle Kassenzettel aufzubewahren, um dann eine ehrlichere Auswertung zu haben. Nun muss ich aber den eifrigen Leser enttäuschen: das ist mir zu aufwendig. Unser Lütter hatte Geburtstag, daher habe ich logischerweise jede Menge geshoppt für die Party! Mit dabei war nicht nur Sohnemanns Geschenk, sondern jede Menge Naschis für die Gäste und kleine Überraschungen für die Schatzsuche. Noch dazu Geschenkpapier und die vielen Kleinigkeiten, an die man sich 2 Stunden später nicht mehr erinnern kann.