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Dienstag, 11. September 2012

Gutes im Unguten

Hier nun mal etwas kurzes zum Thema Fernstudium/Fernlehrgang:

im Privatleben sind bisher viele aufwühlende, anstrengende und zeitraubende Dinge geschehen. Leider führt es, wie bereits angekündigt, dazu, dass ich lange lange Wochen wirklich nichts fürs Studium getan habe. Als mir bewusst wurde, wie viel ungenutzte Zeit schon ins Land gestrichen ist, setzte ich ein Schreiben auf, an die SGD, mit der Bitte, das Studium pausieren zu dürfen. 
Nur wenige Tage später erhielt ich einen freundlichen Brief, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Lehrgang unentgeltlich bis Juni 2014 verlängert wird. 
Das ist doch herrlich! Jetzt ist auch dieser böse, bissige Zeitdruck aus meinem Nacken verschwunden. Nun weiß ich, ich kann mich in Ruhe den zu klärenden Dingen widmen, ohne Anderes zu sehr zu vernachlässigen.

Also hier ein Apell an all die gestressten, berufstätigen, sich weiterbildenden Menschen dort draußen: Fragen bringt einen weiter! Fragt nach Aufschub, bittet um Hilfe, packt es an!


Mittwoch, 13. Juni 2012

Ferien...

... habe ich beim Fernstudium leider nie. Naja, dafür habe ich ja jede Menge Nicht-Studium-Tage, dank des Zeitmangels. Gestern saß ich, wie jeden Montag, in dem Männerumkleideraum der Musikschule, um die Zeit für mein Studium zu nutzen. Ausnahmsweise war ich allein, so dass keine  Zweijährigen kreischend an mir vorbeitrampelten und auch keine Kleinkinder versuchten in meiner Tasche zu kramen, oder mir immer wieder meine Stifte stahlen um dann in meinen Heften rumzukrakeln. Sorry Muttis, aber ich muss schon sagen, auch bei Kleinstkindern kann man ruhig mal ein Auge drauf werfen, was diese so treiben!


 Nein. Dieses Mal umgab mich friedliche Stille, ich hörte ab und zu die Kinder im Unterricht singen und hätte mich bequem und konzentriert meinen Unterlagen widmen können. Doch es ging einfach nicht. Ich habe  2 Seiten geschafft durchzuarbeiten, aber meine Konzentration war einfach weg. Immer wieder ertappte ich mich, wie meine Gedanken abschweiften. Durch die vielen Tage, die zwischen den Lerneinheiten liegen, ist es unheimlich schwer immer wieder ins Thema zu finden und kostet mehr Energie. Und das kleine Teufelchen auf meiner Schulter flüsterte unentwegt:"Lass es sein. Hör auf dich zu stressen. Meld das Studium ab." Natürlich, in der momentanen Situation ist der Gedanke, es einfach sein zu lassen, unglaublich verlockend.


Ich frage mich, ob das alles überhaupt etwas bringt. Natürlich verschafft es mir ein wenig Hintergrundwissen und bestimmte Zusammenhänge lassen sich auch viel besser nachvollziehen, aber: interessiert es irgendeinen Arbeitgeber was ich hier mache? Hat das Ganze überhaupt irgendeine Wirkung, irgendeinen Vorteil? 
Ich wünschte ich hätte etwas mehr Ehrgeiz.

Donnerstag, 26. April 2012

Allerhand Bremsen

Natürlich haben wir in meiner Blogabzsinenzzeit viele schöne Erlebnisse gesammelt.
So durfte unser Fünfjähriger zum ersten Mal einem Metalkonzert vom Papa beiwohnen. Er hat selbstverständlich nicht nur Ohrenstöpsel in- sondern auch Kindergehörschutz auf die Ohren bekommen und war so cool. Ziemlich schnell fühlte er sich wohl genug, um selbstständig und ohne Umschweife zwischen Backstage Bereich und Zuschauerraum zu wechseln. Ich war ständig auf Trab. Aber es war toll, dass er Papa endlich mal auf der Bühne sehen durfte.

Auf Grund eines Zeitungsartikels, in dem von Narzissenwiesen die Rede war, machten wir uns am Sonntag auf zum Narzissenfest. Den Ort gaben wir in unser "Nüvi" ein und glaubten, diesen gar nicht zu brauchen, da man so gelbe Narzissenwiesen ja schon von weitem sehen müsste. Irgendwann zweifelten wir dann an der Navigation, denn wir brauchten ca. 2,5 h um dort anzukommen uuuund: wir sahen keine Narzissen. Ein freundlicher Bauer schickte uns auf eine Parkwiese und so fanden wir uns wieder in einem Garten, irgendwo im nordfriesischen Nichts, wo verschiedene Bündel Narzissen wuchsen. Diese waren sehr hübsch, da dort Sorten gezüchtet wurden, die ich noch nie gesehen habe. Zusätzlich gab es noch einen Kunsthandwerksmarkt, ein Kinderbastelzelt und sogar richtig schöne live Musik.

 
Nur leider waren es eben nicht die in der Zeitung angepriesenen Narzissenwiesen. Die Veranstaltung war wirklich sehr schön und liebevoll umgesetzt, nur wenn ich ehrlich bin, dafür muss man keine 2,5 Stunden fahren. Nach der Veranstaltung waren wir dann noch am Nordseestrand, wo ich staunte, dass dort die Wellen viel höher sind und die See so viel unruhiger als ich es von der Ostsee gewohnt bin.

Nur mit dem Studium, da läuft es immernoch sehr sparsam. in den letzten zwei Wochen hatte ich kaum Zeit mich überhaupt ran zu setzen. Und es ist anstrengend und ärgerlich, die so spärlich gewordene Freizeit nicht für mich sondern fürs Lernen zu nutzen. Ja ich weiß, ich lerne doch für mich.  




Freitag, 17. Februar 2012

Studienkritik die Zweite

Nachdem ich nun in der letzten Hausarbeit nur ein befriedigend erreichte, bin ich etwas enttäuscht. Das ich keine bessere Leistung erziehlen würde, wußte ich bereits im Voraus. Zu lang waren die Zwangspausen und zu kurz die Wiederholungsphase die ich mir gönnte (in einer halben Stunde meinen Ordner durchblättern). Denn es gilt keine Zeit zu verschwenden! Immerhin bezahle ich Geld dafür, da sollte ich einigermaßen im Zeitrahmen bleiben (und ich hänge schon ein ganzes Lehrpaket zurück)!


Was mich aber wirklich enttäuscht hat, war die Korrektur zurückzubekommen, mit dem Hinweis: bitte beachten Sie meine Hinweise der Korrekturen. Wo sind die Hinweise? Einfach mal eben innerhalb der T-Konten rumschmieren und Zahlen sowie Konten korrigieren mag ja ganz einfach sein, aber wie schaut es mit der Erklärung aus? Wenn ich es falsch habe, habe ich ja ganz offensichtlich etwas nicht verstanden, also warum wird dort keine Erklärung gegeben, warum sich die Dinge wie darstellen? So kann man doch irgendwie schlecht lernen.
 Hinzu kommt, dass ich mir nun das Lernheft vorgenommen habe, welches ich vor Wochen zur Seite legte. Damals legte ich es zur Seite, weil dort Themen nur oberflächlich in 2 Sätzen angebracht wurden und die Aufgaben extrem uneindeutig waren. Ersteres hat sich erledigt, weil die Themen ja nun im anderen Heft behandelt wurden. Zweiteres leider nicht, Aufgaben und Erklärungen sind immernoch verwirrend. Beispielsweise steht in der Hausarbeit legen Sie Firma XY nach den im Belegheft angegebenen Daten an. Im Belegheft ist aber zu Firma XY nichts zu finden, dafür aber Firma YZ. Auf ähnliche Weise wird Verwirrung mit dem vorgegebenen Kontenrahmen gestiftet und der Aufgabenstellung. Bin ich zu doof auch nur Aufgaben zu verstehen? Wie dem auch sei. Ich habe nun also bereits 2 Stunden mit der Wiederholung dieses Lernheftes zugebracht, und es werden noch viele viele Weitere folgen. Was für eine Zeitverschwendung.
Wo ist nur mein Optimismus geblieben?

Montag, 24. Oktober 2011

beschämend

... ist es, so langsam voran zu kommen. Im Studium darf ich nun endlich ein neues Kapitel beginnen und hoffe dadurch mehr Elan zu erlangen.
Von der neuerlichsten Aufgabenliste habe ich noch nichts abhaken können. Weder  Logo erstellen, noch einen neuen Wochenplan organisieren. Im Büro ist derzeit sehr viel zu tun. Daher arbeite ich so lange wie nur möglich, spurte danach schnell zum Kindergarten, um dann am Versuch zu scheitern, Haushalt und Kind zeitgleich zufrieden zu stellen. 



Daher beschloss ich, mich nicht mehr von Stress und Aufgabenfülle überrollen zu lassen. Denn am Meisten leidet mein Sohn darunter, dass er keine klare Ansage bekommt. Solche Momente der Selbstdisziplinierung brauche ich von Zeit zu Zeit, um mich selbst nicht zu verlieren im Strudel des Druckes den ich mir selbst mache. Daher  mussten nun die Hausregeln neu formuliert und visualisiert werden, damit wir uns hier alle an die herrschenden Regeln halten. Dabei habe ich hauptsächlich Dinge aufgegriffen, bei denen der Lütte einem gern mal auf der Nase rumtanzt und unser eins dies leider zu oft durchgehen lässt, um schneller vorwärts zu kommen. Damit Sohnemann auch was mit dem Plan anfangen kann, habe ich neben jede Regel ein Piktogramm gezeichnet. Er hat es sehr gut angenommen und erinnert uns nun jeden Abend an die Brummzeit. Das schöne für ihn: er darf uns selbstverständlich auch an die Regeln erinnern, wenn wir dagegen verstoßen.


Ganz passend zum nahenden Halloween mag er im moment alles was mit Hexen und Magie zu tun hat. Er wünschte sich soooo sehr ein eigenes Hexenbuch, also setzten wir uns ran und bastelten eins. Den Buchdeckel haben wir schön mit diesen Leuchtsternen Aufklebern verziert, so dass es ganz magisch auch im Dunkeln leuchtet! Leider sind wir ja  kleine Kindsköpfe, daher glaubt der Lütte er könne mit Gedanken und Fingerzeig, unsere Autotür öffnen und wir könnten nicht mehr sprechen, wenn er "clementzia Klabusta" sagt. 


Als nächstes werde ich meinen Wochenplan überarbeiten. 
 Mal schauen, was sich optimieren läßt.

Ach ja: unten im Hausflur wartet ja noch ein Baumstamm auf mich! Den habe ich quer über den Hinterhof gerollt und vor dem Verfeuern (oder schlimmerem) gerettet. Wenn er einigermaßen durchgetrocknet ist, werde ich meinen Mann mit großen, zwinkernden Kulleraugen bitten, ihn nach oben zu schleppen. Dort wird er dann mit Pestiziden und Lacken bearbeitet, ein hübsches Kissen genäht, und schon habe ich meinen Hocker für den Korridor, passend zu unserer Garderobe.


Freitag, 16. September 2011

Studienkritik

 
So langsam stecke ich ja mittendrin im Fernstudium. Somit habe ich auch bereits Kritik zu äußern: es gibt zu wenig Übungsaufgaben. Zu Beginn war das Verhältnis von neuen Inhalten und dazugehörigen Aufgaben ausgeglichen. Das ist es im Grunde immernoch, denn zu jeder Lektion gibt es am Ende eine Übungs- bzw. Wiederholungsaufgabe. Doch in jeder Lektion werden immer mehr "Unterthemen" besprochen und somit viel Input der in nur einem Aufgabenkomplex geübt werden kann. Dies finde ich zu wenig. Zu jedem Teilbereich hat man somit nur einmal die Möglichkeit das neu erarbeitete Wissen anzuwenden und auszutesten. Das macht es schwierig, alles bis zur Hausarbeit am Ende des Lehrheftes nicht nur zu behalten, sondern auch verinnerlicht zu haben. Bei Vielem reicht auswendig lernen einfach nicht aus (und ich mag es sowieso lieber, die Dinge zu verstehen, als sie nur aufsagen zu können). Das macht es manchmal echt schwierig, die Aufgaben auch nur zu Wiederholen, da man sich ja bereits bei der Wiederholung selbst an die Zahlenwerte noch wunderbar erinnern kann und dabei stellt sich dann die Frage: versuche ich es gerade aus dem Gedächtnis herzuleiten, oder habe ich es jetzt von allein verstanden und richtig gemacht? Auch merke ich, dass ich den Fehler mache, zwischen den Lektionen zu wenig zu wiederholen. Ich glaube, nur weil ich es beim lesen verstand, müsste ich das nicht wiederholen. Aber nach zwei weiteren Lektionen ist es selbstverständlich schwer einzelne Begrifflichkeiten aus dem Gedächtnis herzuleiten. Also Tip für Neu-Fernstudierende und auch an mich selbst: zu Beginn jeder Lerneinheit mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen und den bisherigen Stoff  wiederholen!
Und was ja bei Theorie häufig der Fall ist: manchmal ist es schwierig Theorie und Praxis zu verbinden. Manchmal liegt man tatsächlich vollkommen falsch, wenn man versucht anhand der Praxis die Theorie herzuleiten. *seufz* ja, ein neuer Motivationsschub fehlt.


Im Moment fällt mir die Konzentration schwer und ich lasse mich selbst in meiner Mansarde, wo mein Ausblick nur den Himmel zeigt, weder Musik, noch sonstige Medien vorhanden sind und ich vollkommen isoliert sitze, ablenken. Einfach von meinen Gedanken. Dann kommt so ein Gedanke wie: was müssen wir noch einkaufen? und beginne eine Einkaufsliste zu schreiben. oder: kann ich meine Arbeitszeit verlängern? und beginne meinen Wochenplan zu analysieren. Das nächste Studienpaket ist bereits angekommen, habe aber noch ein Heft in Bearbeitung. Im neuen Paket ist dann auch die PC Software enthalten. Ich hoffe das gibt mir dann ein wenig neue Motivation, da es ein kleiner "Ausbruch" aus dem normalen Lerntrott bedeutet.

Dienstag, 19. Juli 2011

positives Feedback

Meine erste Hausarbeit kam nun benotet zurück. Bin zufrieden mit meiner Leistung und hoffe ich kann mein Niveau halten!


Eben habe ich zudem noch schnell meinen Plan sauber neu geschrieben, da ich schon fand, er begann unübersichtlich zu werden.


Für alle, die jetzt erst beginnen mit zu lesen und zu faul sind, sich durch ältere Posts zu wühlen: ich bin auf meinem Erfolgsplan nun bei Punkt 5 und 6 angelangt. Das heißt während ich mich immernoch durch Gesetzestexte kämpfe, bemühen sich meine Kreativzellen um einen groben Logoentwurf. 3 verschiedene Ideen dazu habe ich bereits, nun muss es nur noch so Perfektionsnah wie möglich umgesetzt werden um das Ideallogo auszuwählen.
Bei der rechtlichen Recherche stellen sich mir immer noch einige Fragen. Momentan beschäftigt mich folgendes: Kleinunternehmen sind ja von der Umsatzsteuer befreit, wenn sie im ersten Jahr einen Gewinn von 17.500 EUR nicht übersteigen und im zweiten Jahr einen Gewinn von 50.000 EUR. Aber wie sieht es im Dritten Jahr aus? Gilt dort ebenfalls die Grenze von 50.000 EUR? Oder gilt ab dem dritten Jahr generell Umsatzsteuerpflicht? Falls dies jemand liest, der sich mit dem Thema auskennt: würde mich über eine unverbindliche Antwort sehr freuen!
Weitere Frage die sich mir stellt: ist ein Firmenname schon rechtlich geschützt, wenn man auf diesen einen Gewerbeschein ausstellt, oder muss man für die rechtliche Sicherheit das Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen? Als Marke würde ich ihn (zumindest in meinen momentanen Gedankengängen) nicht eintragen wollen.


Dienstag, 14. Juni 2011

Punkt 2 geschafft!



Jawohl! Punkt 2 meines Planes habe ich soeben abgehakt! Die Mansarde ist entrümpelt, die Kisten für den Flohmarkt gepackt und meine Studienanmeldung stecke ich in den nächsten Minuten in den Briefkasten!



Dien Entrümpelungsaktion ging schneller als geplant vorwärts und wir hatten sogar spaß! Allerdings habe ich einige komische Eigenarten des Dachbodens entdeckt: Balken gebrochen (Beweisfoto gemacht und wird an die Baugenossenschaft weitergereicht), ein Ziegelsteingroßes Loch in der Mauer, welches den Blick zu unseren Dachbodennachbarn freigibt und diverse tote Schmetterlinge.


Ein befreiendes Gefühl, endlich mit dem nächsten Thema zu beginnen!
Nachdem ich meinen Mansardenarbeitsplatz eingerichtet habe (fehlen noch Schreibutensilien und Arbeitsmaterial), werde ich mich also intensiv dem Zeitmanagement widmen und einen Wochenplan erstellen. Hui ich vermute, das wird eine richtige Herausforderung, da ich ja soviel zu beachten habe.
Ich werde mir also als erstes Stichpunkte machen, was ich in der Woche alles zu erledigen habe, und dahinter dann die Zeitschätzung notieren (also Bsp. 2 mal wöchentlich Spiegel putzen - je10 min., Fernstudium 8h, Musikschule ca. 1 h , ....) wenn ich damit fertig bin, nehme ich mir einen Wochenplaner und verteile alles darin.
Ich hoffe also bei meinem nächsten Eintrag kann ich dann schon den Wochenplan präsentieren!