Freitag, 9. November 2012

dunkel munkel

Wir sind mitten in der Laternenlaufhochsaison! 
Selbstverständlich gab es mit dem Kindergarten schon eine Laternentour mit Kinderpunsch. Nächste Woche haben wir schon eine private Laternenlauffeier mit abgrillen im Kalender stehen, aber letzte Woche, da haben wir etwas ausprobiert, das wir  im vergangenen Jahr nicht schafften :dunkel munkel Nächte im Wildtierpark Eekholt.
Im dunkeln nur mit Taschenlampen oder Laternen durch den dunklen dunklen Wald schleichen und sich gruseln-das hörte sich sooo toll an!
Erst einmal staunten wir nicht schlecht über die relativ hohen Preise (8,-EUR pro Erwachsenen und 6,50 EUR pro Kind). Irgendwie war ich ja der festen Überzeugung, das wäre so eine kleine Geheimtipveranstaltung. Doch als wir den Eingang passierten, präsentierte sich uns eine große Menschenansammlung! Überall waren Lagerfeuer entzündet und um uns herum liefen allerhand Hexen und Fantasiewesen herum deren Häupter blinkend erstrahlten.


Ich hatte - ganz die Supermamiehefrauheldin - Glühwein in einer Thermoskanne dabei, Erdbeertee für die Kinder, getrocknete Erdbeeren und NickNacks. Mehr dachte ich, werden wir gar nicht essen, weil doch so eine Nachtwanderung nach spätestens einer Stunde schon vorbei ist - wie lange können kleine Kinder schon laufen?! Tja später wurde ich von der Supermamieehefrauheldinkonkurenz ausgelacht, weil meine Familie nach 2 Stunden dann  hungernd woanders Brote schnorren ging.

Abgehend von dem mit bengalischen Feuern beleuchteten Hauptweg, gab es in Eekholt einen richtig richtig tollen Gruselpfad. Dessen Eingang wurde von zwei Fantasiewesen bewacht. Diese achteten darauf, dass alle Lichter vor betreten des Pfades erloschen sind. Dann hangelte sich eine laaaaange Menschenraupe (es war ja nun leider wirklich sehr voll) an einem Seil nachtblind durchs Gestrüpp. Hier und da hing ein Gespenst in den Bäumen und es wurde boshaft gekichert.

Die letzte Wegstrecke mussten die Kinder huckepack - die waren uns einfach zu langsam. 
Das freundliche Eekholter Hexenvolk erklärte auf Nachfrage, dass die Tiere das richtig toll finden, wenn Nachts dort was los ist. Und tatsächlich standen jede Menge Tiere an den Zäunen und ließen sich füttern. Das finde ich nach wie vor sehr wunderlich. Denn es war voll, es war laut und es blinkte unentwegt (Epileptiker hätten es nicht einmal bis zum Hauptweg geschafft). Ich behaupte ja insgeheim, dass die Tiere nur so zutraulich waren, weil es bei solchen Veranstaltungen ganz besonders viele leckere Sachen gibt.



Mittwoch, 7. November 2012

mc arthur glen

Ich konnte mich dem Rummel um die Eröffnung des Designer-Outlets in Neumünster (in der Nähe von Hamburg) nicht entziehen. Seit mindestens einem halben Jahr sprachen meine Kollegen immer wieder in freudiger Erwartung davon... Bald... Bald..Bald.....
In den ersten Tagen war selbstverständlich nicht nur das Outlet selbst, sondern auch sämtliche Zufahrtsstraßen überfüllt. Mich interessierte das nicht sonderlich, denn inzwischen gehe ich nicht mehr wahllos shoppen, sondern ich kaufe mit Bedacht (zumindest rede ich mir das immer ein). Daher hatte ich für das Jammern der Anderen bezüglich vollgestopfter Läden und viel zu geringer Prozente immer nur ein müdes Lächeln übrig.


Doch nun hab ich es doch getan. Ich habe meinen Mann mit Augenklimpern und Lieblächelei dazu gebracht mit mir dorthin zu fahren. Eigentlich mit dem Ziel schönes Winterbürooutfit zu erstehen. 
Erst einmal war ich sehr erstaunt als wir ankamen, da ich dachte, es wäre wie ein riesiges Einkaufscenter angelegt. Weit gefehlt! mc arthur glen ist eine süß angelegte Mini-Einkaufsstadt mit einzelnen Straßen und vielen vielen Designer-Läden. Da wir an einem Freitag, gegen Mittag dort waren, war es sehr angenehm. Nicht besonders voll und mit einem Altersdurchschnitt von ungefähr 65. Tatsächlich hat mich das sehr verwundert, dort sooo viele Rentner zu sehen. Auch war die Kleidung  - also das Angebot - in vielen Läden eher auf dieses Rentner-Publikum zugeschnitten. 
Natürlich gab es auch viele viele schöne Sachen, wie bei billabong oder sportliches bei Oasics. Nur die waren leider immernoch sehr teuer. So sah ein eine tolle Winterjacke, wie für meinen Mann gemacht, sollte nur leider 600 EUR kosten. Günstig hingegen war ein schöner TomTailer Kapuzenpulli für Sohnemann für nur 12 EUR.
Da fragte ich mich schon, bei so viel hype der um dieses Outlet gemacht wurde, wie lange wird er sich halten können. Er ist noch lange nicht fertig, es gibt noch einige Läden, die mc arthur glen in wenigen Monaten vervollständigen werden, dennoch ist die Enttäuschung schon fast spürbar.

 
 Viele trauen dem ganzen nicht: ist diese Bluse nun wirklich günstiger, oder bezahle ich im Internet das gleiche dafür? Hierauf steht 50%, aber woher weiß ich wie teuer das vorher wirklich war?
Es wirkt ein bisschen so, als würde sich selbst beim shoppen die Gesellschaft teilen.

Montag, 22. Oktober 2012

Lichtschwimmer

Wieder gab es die wunderbare Veranstaltung "Lichtschwimmer". Bereits vor einigen Monaten waren wir dort, bei uns hatte es einen so verzauberten und entrückten Eindruck hinterlassen, dass wir unbedingt wieder hin wollte. Leider passte der Termin so gar nicht in unseren Kalender, an dem Wochenende waren wir zu einem Konzert in Hamburg, zudem hatte mein Mann mit seiner Band ein Konzert, und auf einer Kindergeburtstagsfeier waren wir auch. 
Fest entschlossen schoben wir es einfach dazwischen und freuten uns, dieses Mal zeitiger dort zu sein und alles richtig genießen zu können. Es gab auch einen kleinen Handkunstwerksmarkt und sogar die Sea Shepheard hatte einen kleinen Stand. 

Somit fielen unsere Mundwinkel ganz plötzlich nach unten, als wir die Halle betraten. Wir waren nicht nur die ersten, auch aufgeräumt von der Vorabendparty war noch nicht. Die Lichtinstallationen waren ebenfalls nicht angeschaltet und es war einfach nur eine Schwimmhalle in der ein paar komische Sachen standen. 

 
Den angekündigten Vortrag wollte ich mir dennoch anhören, denn wer weiß schon, wass eine Meditation mit "Aha-Effekt" ist? Somit spielte ich mit unserem Sohn einfach rutschen, denn im leeren Wasserbecken konnte man so schön vom Nicht-Schwimmer-Bereich in den Schwimmer-Bereich schlittern. Da kam dann ein Herr, der uns fragte, ob wir für den Vortrag gekommen sind, oder zum chillen. Ich fand die Frage irgendwie merkwürdig und sagte nur "beides" somit hat er uns gesagt, wo der Vortrag dann stattfinden wird (also er zeigte zur Bühne). Wir dankten und turnten kichernd weiter, bis wir ermahnt wurden, dass die Kinder Veranstaltungen erst ab 16 Uhr los gehen. Ich fand das irgendwie ganz frech, war ich doch der Meinung wir stören niemanden, schliesslich waren ja nur 5 Leute da. Also fragte ich Ihn, ob wir uns denn erst ab 16 Uhr bewegen dürfen. Ohje, da war ich dann wohl doch etwas vorlaut denn, komischerweise war der Vortrag in vollem Gange, ohne dass wir es bemerkt hatten. Der nette Vortrags-Mensch hat sich nämlich einfach vor eine Handvoll Leute gestellt und leise angefangen zu erzählen. Da es eine Bühne gab, mit Mikrofon und davor jede Menge Sitzplätze, dachte ich eben, es geht erst los, wenn jemand auf die Bühne geht....

Nun hatten wir auch keine Lust mehr zu schlittern und wollten dann einfach im Nebenraum über den Flohmarkt schlendern. Doch da waren nur 2 der aufgebauten Stände besetzt und es machte wirklich einfach keinen Spaß.
Ich hoffe beim nächsten Lichtschwimmer geben die sich wieder etwas mehr Mühe!

Dienstag, 11. September 2012

Gutes im Unguten

Hier nun mal etwas kurzes zum Thema Fernstudium/Fernlehrgang:

im Privatleben sind bisher viele aufwühlende, anstrengende und zeitraubende Dinge geschehen. Leider führt es, wie bereits angekündigt, dazu, dass ich lange lange Wochen wirklich nichts fürs Studium getan habe. Als mir bewusst wurde, wie viel ungenutzte Zeit schon ins Land gestrichen ist, setzte ich ein Schreiben auf, an die SGD, mit der Bitte, das Studium pausieren zu dürfen. 
Nur wenige Tage später erhielt ich einen freundlichen Brief, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Lehrgang unentgeltlich bis Juni 2014 verlängert wird. 
Das ist doch herrlich! Jetzt ist auch dieser böse, bissige Zeitdruck aus meinem Nacken verschwunden. Nun weiß ich, ich kann mich in Ruhe den zu klärenden Dingen widmen, ohne Anderes zu sehr zu vernachlässigen.

Also hier ein Apell an all die gestressten, berufstätigen, sich weiterbildenden Menschen dort draußen: Fragen bringt einen weiter! Fragt nach Aufschub, bittet um Hilfe, packt es an!


Dienstag, 21. August 2012

Ferien adé

... tzzzz als ob ich tatsächlich Ferien hatte. Wir hatten so schön "Campingurlaub" geplant. Den mussten wir leider abbrechen, da ich krank wurde. Und als ob das nicht traurig genug wäre, ist unsere Katze leider verstorben. Das war für uns alle sehr traurig. Aber Kinder sehen das so schön unkompliziert: unser Sohn ist felsenfest davon überzeugt, dass die Katze nun ein Engel ist und unsichtbar, und uns ganz oft besucht. 
Studium hinkt nach wie vor etwas, aber dafür habe ich auch endlich mal wieder eine 1 bekommen :-)

Auch Projekt ID fand keine weitere Beachtung. Ich brauche mehr Energie! Dann könnte ich Tagsüber dem Pflichtprogramm nachkommen und Nachts meinen Ideen und meinem Herzen folgen!
Wäre das schön!

 

Mittwoch, 13. Juni 2012

Ferien...

... habe ich beim Fernstudium leider nie. Naja, dafür habe ich ja jede Menge Nicht-Studium-Tage, dank des Zeitmangels. Gestern saß ich, wie jeden Montag, in dem Männerumkleideraum der Musikschule, um die Zeit für mein Studium zu nutzen. Ausnahmsweise war ich allein, so dass keine  Zweijährigen kreischend an mir vorbeitrampelten und auch keine Kleinkinder versuchten in meiner Tasche zu kramen, oder mir immer wieder meine Stifte stahlen um dann in meinen Heften rumzukrakeln. Sorry Muttis, aber ich muss schon sagen, auch bei Kleinstkindern kann man ruhig mal ein Auge drauf werfen, was diese so treiben!


 Nein. Dieses Mal umgab mich friedliche Stille, ich hörte ab und zu die Kinder im Unterricht singen und hätte mich bequem und konzentriert meinen Unterlagen widmen können. Doch es ging einfach nicht. Ich habe  2 Seiten geschafft durchzuarbeiten, aber meine Konzentration war einfach weg. Immer wieder ertappte ich mich, wie meine Gedanken abschweiften. Durch die vielen Tage, die zwischen den Lerneinheiten liegen, ist es unheimlich schwer immer wieder ins Thema zu finden und kostet mehr Energie. Und das kleine Teufelchen auf meiner Schulter flüsterte unentwegt:"Lass es sein. Hör auf dich zu stressen. Meld das Studium ab." Natürlich, in der momentanen Situation ist der Gedanke, es einfach sein zu lassen, unglaublich verlockend.


Ich frage mich, ob das alles überhaupt etwas bringt. Natürlich verschafft es mir ein wenig Hintergrundwissen und bestimmte Zusammenhänge lassen sich auch viel besser nachvollziehen, aber: interessiert es irgendeinen Arbeitgeber was ich hier mache? Hat das Ganze überhaupt irgendeine Wirkung, irgendeinen Vorteil? 
Ich wünschte ich hätte etwas mehr Ehrgeiz.

Dienstag, 5. Juni 2012

Mehr Kinder...

... brauchen wir! Das habe ich nach einem wundervoll lässigen Besuch bei Freunden festgestellt.
Unsere Freunde (2 Erwachsene und 2 Mädels) luden uns ein, teil ihres Experimentes zu werden.
Sie planen für die Sommerferien einen Wohnwagen-Frankreich-Camping-Urlaub und wollten auf einem Campingplatz in der Nähe, mit ihrem frisch ge-ebay-ten Wohnwagen einen ersten Testlauf starten. Dabei wurde somit auf Comfort getestet, vor allem aber, wurde geschaut, woran man bei so einem Ausflug denken muss, was unbedingt mit dabei sein muss und ob die vorhandene Ausrüstung ausreicht.
Nagut, so detailiert haben sie uns das weder beschrieben, noch fühlte es sich wie ein Testlauf an


Mittags kamen wir dort an, schnappten unsere Sachen und auf ging es, mit den Kindern zum Strand. Und nun war absolut keine Kinderbetreuung, Kinderbespaßung oder sonstiges notwendig. Die Kinder spielten, wir entspannten, die Männer klimperten auf der Gitarre.

Von hungrigen Mägen getrieben, schlenderten wir zurück zum Wohnwagen und bauten unseren Minigrill zusammen. Die Kinder trollten sich. Wir Frauen kümmerten uns um unseren Wein und die Männer besorgten das Essen - soll heißen sie grillten und schnitten ein wenig Gemüse. Pünktlich zur Mahlzeit fand ich die 3 Kinder dann auch endlich, bei einer Steinformation, dort spielten sie schön friedlich und hatten jedem Stein einen Namen gegeben. 

Mein Mann fragte unseren Gastgeber, warum denn da so komisch Gaffatape zwischen Wohnmobil und Ausklapptischchen ist und erhiel die schlaue Antwort, dass solle die hässlichen Schrauben verbergen die nicht ganz fachmännisch angebracht waren. ( der Tisch wurde außen an den Wagen "geklemmt" und hatte ein ausklappbares Tischbein zur Stütze). Wir befüllten also, so  ästhethisch wie möglich, das Tischlein die Kinder verkündeten lautstark wie unglaublich hungrig sie seien und dann, als gerade alle Teller befüllt waren, brach der Tisch zusammen! Er kippte förmlich auf die Kinder drauf. Was für eine Sauerei! Wir Erwachsenen fanden das sehr lustig. Die Kinder überhaupt gar nicht. Mein Sohn war sehr sauer, weil sein schönes Essen auf dem Boden lag und er so furchtbar hungrig war. 
Wir beseitigten den Müll und Picknickten dann einfach auf der Wiese. Nachdem die Kinder endlich satt waren und genügend Toastbrot auf dem Grill verkohlen ließen, verschwanden sie wieder.


Bei uns ging es dann gemütlich weiter. Mein Mann spielte alten Rock´n Roll und Swing und wir genossen unseren Wein. Später kam ein weiterer Camper dazu, der seine Chance nutzte, schnell seine eigene Gitarre holte und es entwickelte sich zu einer fröhlichen Runde. Mein Mann spielte dann irgendwann Schlagzeug auf Gläsern. Die Kinder tauchten ebenfalls, mit schwarzen Gesichtern (sie hatten Kohle am Strand gefunden und sich bemalt), pünktlich zur Musiksession wieder auf, so dass wir alle fröhlich miteinander tanzten.

Das war ein toller Tag! Ich hörte den ganzen Tag kein "Maaaaamaa, guck mal!" kein gejammer, kein geschimpfe, niemanden zu bespielen, ... so entspannt. 
Also dachte ich mir, mehr Kinder zu Hause zu haben wäre ja nicht schlecht. Nur wo soll ich sie hernehmen? Wenn wir jetzt noch Nachwuchs bekämen, wäre der Altersabstand zu groß als dass wir solche lässigen Momente erleben könnten.

Also bin ich weiter damit beschäftigt Fragen zu beantworten wie:"Warum kann man auf dem Saturn nicht leben" und "Warum machen Busse und LKW manchmal solche Zischgeräusche?" Also, ich google jetzt mal LKW-Zischgeräusche...



Mittwoch, 16. Mai 2012

Sinn oder Unsinn


Der fleißige Leser wird sich still und heimlich fragen: was ist aus ihrer Idee geworden?
Nachdem ich Ende des vergangenen Jahres einen Aufschub entschied, bleibe ich den Zeitpunkt der Umsetzung noch immer schuldig. Es gibt Momente, da spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, es einfach sein zu lassen. Soooo super ist die Idee nun auch wieder nicht. Doch eigentlich ist das mein kleines Faules Ich, dass sich dann meldet. Natürlich ist meine Idee nichts Neues, dennoch möchte ich gern etwas kleines Eigenes auf die Beine stellen. Derzeit ist die Zeitplanung dafür noch immer sehr schwierig. Der Lütte ist zwar inzwischen schon 5, benötigt dennoch viel Aufmerksamkeit. Dann kommen noch Arbeit und Haushalt hinzu sowie die gängigen Termine. Letzte Woche hat zu allem Überfluss auch noch unsere Kinderfrau gekündigt. Sie kam bisher einmal pro Woche für 3 Stunden, damit ich in diesen 3 Stunden mein Fernstudium bekümmern kann. Was macht Frau also, mit vielen Ideen und Wünschen, die umgesetzt werden wollen, ohne Möglichkeiten dazu? Vielleicht sollte ich einfach nur Geld mit meinen Ideen verdienen? Jawohl, ich könnte doch eine Homepage errichten, auf der ich Ideen verkaufe an Leute, die das besser Verwirklichen können?!
Letztendlich steht das Wachstum meines Vorhabens am Punkt: "Prototyp herstellen" still.

Dienstag, 15. Mai 2012

Einkaufsliste 8

Für das "Batikprojekt" hatte ich jeweils für den Lütten und für micht ein einfarbiges Shirt bei H&M gekauft sowie Textilfarbe.

Danach bekam der Lütte einen "Profikompass" und ich ein neues Buch, und in der vergangenen Woche habe ich jede Menge Zeitschriften gekauft.
Für die Katze eine schicke Bürste und Spielzeug.


Montag, 30. April 2012

Batik

Ich habe noch nie in meinem Leben ein T-Shirt gebatikt. Nein gelogen, jetzt hab ich es! Ich dachte es wäre eine schöne Regenwetterdrinnenbeschäftigung und mein Sohn würde riesigen Spaß beim verschnüren des Stoffes haben. Naja leider war er nicht so Flamme wie ich. Aber wir haben ihm immerhin ein grün-gelbes Shirt gefärbt. Ich hätte ja gern die psycho-Kreisel drauf gehabt, aber er wollte es gestreift. Hier nun also eine Bilddokumentation:



Ich begann schon wild darüber zu spekulieren, welche Farben toll zusammen aussehen würden, und welche Schnürung/Verknotung, die schönsten Muster hervorbringt. Bis mir dann einfiel, dass ich diese Art von Shirt wahrscheinlich eher selten tragen werde. Ich habe also ein mal in meinem Leben gebatikt.

Freitag, 27. April 2012

aus der Umlaufbahn

Manchmal passieren ganz still und leise Dinge, die einen ganz gewaltig aus der Bahn werfen. Man merkt es erst gar nicht, und dann boooom, weiß man plötzlich nicht mehr weiter. Die Umlaufbahn, die man sonst durchzog, scheint plötzlich unerreichbar weit weg. Man hat tausend Gedanken im Kopf und kann einfach nicht den einen Gedanken finden, der einem zurück ins Gleichgewicht verhilft. Wie einfach müssen doch jene Zeiten gewesen sein, in denen ein König das Sagen hatte und niemand etwas von Planeten und Asteroiden und Umlaufbahnen wußte.


Donnerstag, 26. April 2012

Allerhand Bremsen

Natürlich haben wir in meiner Blogabzsinenzzeit viele schöne Erlebnisse gesammelt.
So durfte unser Fünfjähriger zum ersten Mal einem Metalkonzert vom Papa beiwohnen. Er hat selbstverständlich nicht nur Ohrenstöpsel in- sondern auch Kindergehörschutz auf die Ohren bekommen und war so cool. Ziemlich schnell fühlte er sich wohl genug, um selbstständig und ohne Umschweife zwischen Backstage Bereich und Zuschauerraum zu wechseln. Ich war ständig auf Trab. Aber es war toll, dass er Papa endlich mal auf der Bühne sehen durfte.

Auf Grund eines Zeitungsartikels, in dem von Narzissenwiesen die Rede war, machten wir uns am Sonntag auf zum Narzissenfest. Den Ort gaben wir in unser "Nüvi" ein und glaubten, diesen gar nicht zu brauchen, da man so gelbe Narzissenwiesen ja schon von weitem sehen müsste. Irgendwann zweifelten wir dann an der Navigation, denn wir brauchten ca. 2,5 h um dort anzukommen uuuund: wir sahen keine Narzissen. Ein freundlicher Bauer schickte uns auf eine Parkwiese und so fanden wir uns wieder in einem Garten, irgendwo im nordfriesischen Nichts, wo verschiedene Bündel Narzissen wuchsen. Diese waren sehr hübsch, da dort Sorten gezüchtet wurden, die ich noch nie gesehen habe. Zusätzlich gab es noch einen Kunsthandwerksmarkt, ein Kinderbastelzelt und sogar richtig schöne live Musik.

 
Nur leider waren es eben nicht die in der Zeitung angepriesenen Narzissenwiesen. Die Veranstaltung war wirklich sehr schön und liebevoll umgesetzt, nur wenn ich ehrlich bin, dafür muss man keine 2,5 Stunden fahren. Nach der Veranstaltung waren wir dann noch am Nordseestrand, wo ich staunte, dass dort die Wellen viel höher sind und die See so viel unruhiger als ich es von der Ostsee gewohnt bin.

Nur mit dem Studium, da läuft es immernoch sehr sparsam. in den letzten zwei Wochen hatte ich kaum Zeit mich überhaupt ran zu setzen. Und es ist anstrengend und ärgerlich, die so spärlich gewordene Freizeit nicht für mich sondern fürs Lernen zu nutzen. Ja ich weiß, ich lerne doch für mich.  




Mittwoch, 28. März 2012

Ereignisreich

Das vergangene Wochenende war angefüllt von schönen Erlebnissen und verschiedensten Ausflügen.
Die Wetterleute sprachen von herrlichem Sonnenschein, daher beschlossen wir als erstes zur Krokusblüte nach Husum zu fahren. Dort blühen im Schlosspark jedes Jahr Millionen von wilden Krokussen. Damit meine ich, die werden nicht jedes Jahr extra für die Touristen gepflanzt, nein, das anpflanzen geschah bereits vor langer langer Zeit, als die Welt noch aus Märchen bestand und Prinzen sich eine Safranzucht wünschten.
Trotz des vielsagenden Schildes


waren dennoch viel zu viele Blüten zertrampelt. Auch die Wetterheinis hatten unrecht. Husum war wohl der einzige Ort, an dem man nicht von blauem Himmel umgeben war. Das hatte zur Folge, dass die heilgebliebenen Krokusse ebenfalls nicht ihre volle Pracht präsentierten. Schade eigentlich. Ich hatte mich so sehr auf träumerische Fotos gefreut!
Außer den Krokusblüten konnte man auch den Kunsthandwerksmarkt vor dem Schloss beäugen.


In Kiel gab es wieder die Messe zu Klima und Umwelt. Ich finde es jedesmal schön. Es kostet keinen Eintritt und für Kinder gibt es jede Menge Bastelaktionen zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling.
Wir berechneten dort unseren ökologischen Fußabdruck, informierten uns über Flugwindkraftwerke und erfragten sämtliche technische Details der ausgestellten Elektrofahrzeuge. Während dessen bastelte Sohnemann ein Portmonaie aus einem Tetra Pack Orangensaft, sowie ein Solarbetriebenes Karussel.
Natürlich ließen wir auch den Parcour der Verkehrswacht nicht aus.


Da die Sonne sich so viel Mühe gab, die Wolken fern zu halten, fuhren wir direkt weiter zum Leuchtturm nach Bülk. Erklommen dort alle 98 Stufen und hatten dann einen herrlichen Ausblick!


Schön, von der Sonne wachgekitzelt zu werden! Winterträgheit adé!

Dienstag, 27. März 2012

Einkaufsliste 7

Meine neuerlichen Shoppingsünden:

Schuhe für den Sohn
Hose für den Sohn
Himbeersträuchlein für den Balkon (ich hoffe er wächst auch)
Pflanzenerde
Zeitschriften


ich find das schon ganz schön viel. So im Rückblick muss ich sagen, die Balkonpflanzensachen wären nun nicht lebensnotwendig gewesen, die Zeitschriften ebenso.

Donnerstag, 22. März 2012

Kindergeburtstagswahnsinn

Ja eindeutig, ich habe Augenscheinlich keine Übung im Organisieren und schmeißen von Kindergeburtstagsparties! Unser kleiner, süßer, knuffeliger Schatz ist nun schon 5 (!!!!!) geworden! Irgendjemand hat sich ausgedacht, das es ideal sei, pro Lebensjahr einen Geburtstagsgast einzuladen. Als vorbildliche Mama, habe ich natürlich unseren Sohn immer wieder ermutigt 5 Kinder einzuladen.



 Da wir eine Schnitzeljagdt planten, brauchten wir dafür nicht viel vorbereiten. Den groben Ablauf stellte ich mir so vor: Kinder kommen und essen Kuchen (während wir bei einem Kaffee SmallTalk mit den Eltern halten) nach dem Essen werden die Eltern weggeschickt und wir lassen ersteinmal ordentlich Luftballons ( in die ich vorher Süßigkeiten und Aufkleber gefüllt hatte) platzen. Danach gehts nach draußen zur Schnitzeljagdt. Wieder zu Hause angekommen wird dann eine Kinderdisko gestartet (mit Stopptanz) und um dann zur Ruhe zu kommen, kneten wir dann gemeinsam mit Essknete, deren fertigen Exemplare dann jeder mit Heim nehmen darf.
Und so sah die Realität aus:

Die Eltern der Kinder schoben diese quasi nur über die Türschwelle und verschwanden dann so schnell, dass wir ihnen nicht einmal einen Kaffee anbieten konnten. Das "Kuchenessen" (es gab Waffeln und Miniberliner) war innerhalb von 10 Minuten vorüber. Ebenfalls knallten die Luftballons fast alle gleichzeitig und da einige Kinder schneller als andere waren, sah ich zwar teilweise beutevolle Hände, aber eben auch leer ausgegangene Gesichter. Somit durften alle noch einmal in meine große Nasch-schüssel greifen.


Die Probleme gingen aber bereits los, als ich  versuchte die Kinder zu versammeln. Ich wollte allen noch einmal einschärfen welche Regeln es gibt, wenn wir gemeinsam nach draußen gehen und was überhaupt gleich geschehen wird (also dass wir nach Hinweisen suchen und so). Ich habe fast 15 Minuten gebraucht, alle Kinder zu versammeln, aber still sein, das ging einfach nicht. Immer wieder musste ich brüllen (furchtbar!) und auf freche Antworten war ich nun überhaupt nicht gefasst. Ich dachte, Kinder benehmen sich bei Fremden besonders gut - vergaß dabei jedoch, dass sich dieses Gesetzt komplett ins Gegenteil umkehrt, wenn mehrere Frechkindexemplare aufeinander treffen. Heiser, aber entschlossen ging es dann nach draußen. Mein Mann legte die Fährte und wir folgten, in einem Abstand einer halben Stunde. Ich allein mit 6 Kindern, mitten in der Stadt. Soll ich mehr sagen? Sobald wir zur Haustür raus waren, rannten die ersten 2 los. Einfach so. Und sie hörten einfach nicht mehr auf zu rennen. Nun hielten sich meine Anweisungen die Waage zwischen Brüllen "Waaartet! Haaaalt! Stooooooopp" und " Los, kommt kommt, schneller, wir müssen die Anderen einholen!". auch schickte ich ein anderes Kind nach vorn "los, lauf so schnell, du kannst, und wenn du die Jungs eingeholt hast, dann sag ihnen sie sollen anhalten!" letzteres hat am Besten funktioniert. Mein Mann erzählte mir später, dass wir so schnell waren, dass er im Dauerlauf Luftballons aufpusten musste und  Hinweise der Anwohner erhielt, dass die Meute ihm dicht auf den Fersen sei. Nach über einer Stunde Nervenkitzel habe ich es tatsächlich geschafft, die Kinder vollzählig und gesund wieder zurück zu bringen. Nun konnten sie endlich den Schatz im vernebelten (Nebelwerfer) nur von Schwarzlicht beleuchteten Kinderzimmer suchen. Als alle Kinder dann mit Ihren Schatztüten beschäftigt waren, atmeten wir einmal kurz durch, und weiter ging es.


Die Disko ließen wir ausfallen, denn auf Grund der imensen Lautstärke und unserer leidenden Nerven, beschloss ich, dass wir jetzt zur Beruhigung alle kneten. Als dann eine viertel Stunde später die Eltern kamen um ihre Kinder einzusammeln, bot sich Ihnen folgendes Bild:

2 Kinder kneteten am Tisch und aßen dabei eigentlich nur die Knete auf
2 Kinder spielten mit dem Spielzeugraumschiff
1 Kind saß auf dem Boden (zwischen jeder Menge Konfetti, Luftschlangen, zerfetzten Luftballons und Papiermüll) und stopfte ununterbrochen Süßigkeiten in sich rein (das arme Kind ging mit leerer Schatznaschitüte nach Hause)
1 Kind ließ einen Flummi wieder und wieder durchs Wohnzimmer hüpfen und hüpfte hinterher

So, nun darf jeder, der das liest, daraus lernen, und es bei der eigenen Party besser machen!

Dienstag, 20. März 2012

Einkaufsliste 6

Meine 6. Einkaufsliste ist etwas länger und ich bekomme nicht mehr alles zusammen. Ich überlege gerade, alle Kassenzettel aufzubewahren, um dann eine ehrlichere Auswertung zu haben. Nun muss ich aber den eifrigen Leser enttäuschen: das ist mir zu aufwendig. Unser Lütter hatte Geburtstag, daher habe ich logischerweise jede Menge geshoppt für die Party! Mit dabei war nicht nur Sohnemanns Geschenk, sondern jede Menge Naschis für die Gäste und kleine Überraschungen für die Schatzsuche. Noch dazu Geschenkpapier und die vielen Kleinigkeiten, an die man sich 2 Stunden später nicht mehr erinnern kann.

Mittwoch, 7. März 2012

Frühlingsexperimente

Heute mal etwas ganz anderes: Ein schönes Frühlingsexperiment für Kinder.
Ich habe es aus einem Bastelbuch - also keine eigene Idee - aber eine sooo schöne, dass ich sie einmal teilen wollte:
Um das Wachstum von Pflanzen von Beginn und Wurzel an beobachten und erklären zu können, benötigt man folgende Materialien:

Tacker
kleine durchsichtige Plastik
Schwammtücher
tütchen (Bsp. Gefriertütchen)
Pflanzensamen
Klammern
Faden (Garn)

Nun die Schwammtücher zurechtschneiden (können die Kinder schon ganz super allein) in Quadrate, die in die Tüten passen. Dann die Schwammtücher in die Tüten verteilen. Diese in einer Reihe im unteren Bereich festtackern. Danach einzelne Samen einfüllen, und mit einem Esslöffel das Schwammtuch befeuchten. Die Tüte nun mit der Klammer verschließen, an einem Band befestigen und in der Nähe eines Fensters aufhängen. Nun kann ganz genau beobachtet werden, was passiert, wenn so ein Samen beginnt zu keimen.


Dienstag, 6. März 2012

Einkaufsliste 5

Hier meine ganz kurze Liste der Konsumitäten der vergangenen Woche:

Socken

Donnerstag, 1. März 2012

Einkaufsliste 4

Also nun meine gesammelten Shoppingsünden von 2 Wochen. Ist gar nicht so einfach dass nach (nur) zwei Wochen noch nachzuvollziehen. 

1Buch
1Kinderwecker
2 einfache TShirts
1Kinderbuch
Bibliotheksausweis verlängert