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Mittwoch, 16. Mai 2012

Sinn oder Unsinn


Der fleißige Leser wird sich still und heimlich fragen: was ist aus ihrer Idee geworden?
Nachdem ich Ende des vergangenen Jahres einen Aufschub entschied, bleibe ich den Zeitpunkt der Umsetzung noch immer schuldig. Es gibt Momente, da spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, es einfach sein zu lassen. Soooo super ist die Idee nun auch wieder nicht. Doch eigentlich ist das mein kleines Faules Ich, dass sich dann meldet. Natürlich ist meine Idee nichts Neues, dennoch möchte ich gern etwas kleines Eigenes auf die Beine stellen. Derzeit ist die Zeitplanung dafür noch immer sehr schwierig. Der Lütte ist zwar inzwischen schon 5, benötigt dennoch viel Aufmerksamkeit. Dann kommen noch Arbeit und Haushalt hinzu sowie die gängigen Termine. Letzte Woche hat zu allem Überfluss auch noch unsere Kinderfrau gekündigt. Sie kam bisher einmal pro Woche für 3 Stunden, damit ich in diesen 3 Stunden mein Fernstudium bekümmern kann. Was macht Frau also, mit vielen Ideen und Wünschen, die umgesetzt werden wollen, ohne Möglichkeiten dazu? Vielleicht sollte ich einfach nur Geld mit meinen Ideen verdienen? Jawohl, ich könnte doch eine Homepage errichten, auf der ich Ideen verkaufe an Leute, die das besser Verwirklichen können?!
Letztendlich steht das Wachstum meines Vorhabens am Punkt: "Prototyp herstellen" still.

Freitag, 13. Januar 2012

MEINE Idee!

Vor ein paar Tagen habe ich eine Dokumentation gesehen, das Thema weiß ich nicht. Ich schaltete mittendrin an und wurde dann neugierig, was diese Frau dort eigentlich genau macht. Und dann ... dann wurde ich sauer! Das war doch meine Idee! Die Idee die ich in ähnlicher Form vor habe umzusetzen! Natürlich, bei 6,8 Milliarden Menschen ist es absolut wahrscheinlich, dass Andere ähnliche Ideen entwickeln. Dennoch wäre es schön, wenn ausgerechnet meine Idee (in abgespeckter Form) nicht unbedingt Medienpopulär gemacht wird. Denn wenn ich irgendwann die Umsetzung gewuppt bekomme (so in 5 Jahre, haha) werde ich nur eine von Vielen sein und so wird es schwerer sich zu behaupten und überhaupt: das war doch MEINE tolle Idee!!!! MEINE MEINE MEINE!!!! 


Interessanterweise führt diese "Entdeckung" nicht dazu, dass ich meinen Plan verwerfe und auch nicht dazu, dass ich ängstlich und perfektionistisch in die Zukunft blicke. Denn: meine Idee dient ja nicht dem bestreiten meines Lebensunterhaltes, von daher habe ich also wenig Druck, dass es klappen muss und dadurch einen ganz klaren Vorteil.

Sonntag, 20. November 2011

Pläne

Ich musste jetzt ein ernstes Wort mit mir sprechen. Nein nein. Idealistisch zu sein, bringt niemandem etwas. Also werde ich wohl oder übel  Abstriche machen müssen in meiner Planung. Es ist beängstigend. Frustrierend. Traurig.


Derzeit habe ich jedoch einfach keine zeitliche Möglichkeit mich um Projekt ID zu kümmern. Meinen Haushaltsplan habe ich übrigens geringfügig überarbeiten können-besonders hilfreich war auch dies nicht. Es ist einfach nicht mehr Zeit rauszuholen.  Wir haben nun schon Mitte November. Weihnachten steht vor der Tür und neben Weihnachtsvorbereitungen, Studium, Arbeit, Haushalt und Kind, habe ich auch ein CD Cover, welches unbedingt erstellt werden soll. Die Zeichnungen sind fertig, nun fehlt also noch die Stundenlange PC Bearbeitung. Da bleibt einfach kein Raum für ein so komplexes Projekt, wie es mir vor schwebt. Somit wird das mein Vorsatz fürs neue Jahr: Projekt ID verwirklichen! 
Schon sehr beschämend. Seit einem halben Jahr schreibe ich nun schon darüber, dass ich in meinen Plänen nicht vorwärts komme.  Immerhin habe ich aber schon meine Recherchen abschließen können und eine Logo-Skizze, sowie erstes Material. Besser als nix, nicht wahr?

Montag, 24. Oktober 2011

beschämend

... ist es, so langsam voran zu kommen. Im Studium darf ich nun endlich ein neues Kapitel beginnen und hoffe dadurch mehr Elan zu erlangen.
Von der neuerlichsten Aufgabenliste habe ich noch nichts abhaken können. Weder  Logo erstellen, noch einen neuen Wochenplan organisieren. Im Büro ist derzeit sehr viel zu tun. Daher arbeite ich so lange wie nur möglich, spurte danach schnell zum Kindergarten, um dann am Versuch zu scheitern, Haushalt und Kind zeitgleich zufrieden zu stellen. 



Daher beschloss ich, mich nicht mehr von Stress und Aufgabenfülle überrollen zu lassen. Denn am Meisten leidet mein Sohn darunter, dass er keine klare Ansage bekommt. Solche Momente der Selbstdisziplinierung brauche ich von Zeit zu Zeit, um mich selbst nicht zu verlieren im Strudel des Druckes den ich mir selbst mache. Daher  mussten nun die Hausregeln neu formuliert und visualisiert werden, damit wir uns hier alle an die herrschenden Regeln halten. Dabei habe ich hauptsächlich Dinge aufgegriffen, bei denen der Lütte einem gern mal auf der Nase rumtanzt und unser eins dies leider zu oft durchgehen lässt, um schneller vorwärts zu kommen. Damit Sohnemann auch was mit dem Plan anfangen kann, habe ich neben jede Regel ein Piktogramm gezeichnet. Er hat es sehr gut angenommen und erinnert uns nun jeden Abend an die Brummzeit. Das schöne für ihn: er darf uns selbstverständlich auch an die Regeln erinnern, wenn wir dagegen verstoßen.


Ganz passend zum nahenden Halloween mag er im moment alles was mit Hexen und Magie zu tun hat. Er wünschte sich soooo sehr ein eigenes Hexenbuch, also setzten wir uns ran und bastelten eins. Den Buchdeckel haben wir schön mit diesen Leuchtsternen Aufklebern verziert, so dass es ganz magisch auch im Dunkeln leuchtet! Leider sind wir ja  kleine Kindsköpfe, daher glaubt der Lütte er könne mit Gedanken und Fingerzeig, unsere Autotür öffnen und wir könnten nicht mehr sprechen, wenn er "clementzia Klabusta" sagt. 


Als nächstes werde ich meinen Wochenplan überarbeiten. 
 Mal schauen, was sich optimieren läßt.

Ach ja: unten im Hausflur wartet ja noch ein Baumstamm auf mich! Den habe ich quer über den Hinterhof gerollt und vor dem Verfeuern (oder schlimmerem) gerettet. Wenn er einigermaßen durchgetrocknet ist, werde ich meinen Mann mit großen, zwinkernden Kulleraugen bitten, ihn nach oben zu schleppen. Dort wird er dann mit Pestiziden und Lacken bearbeitet, ein hübsches Kissen genäht, und schon habe ich meinen Hocker für den Korridor, passend zu unserer Garderobe.


Dienstag, 19. Juli 2011

positives Feedback

Meine erste Hausarbeit kam nun benotet zurück. Bin zufrieden mit meiner Leistung und hoffe ich kann mein Niveau halten!


Eben habe ich zudem noch schnell meinen Plan sauber neu geschrieben, da ich schon fand, er begann unübersichtlich zu werden.


Für alle, die jetzt erst beginnen mit zu lesen und zu faul sind, sich durch ältere Posts zu wühlen: ich bin auf meinem Erfolgsplan nun bei Punkt 5 und 6 angelangt. Das heißt während ich mich immernoch durch Gesetzestexte kämpfe, bemühen sich meine Kreativzellen um einen groben Logoentwurf. 3 verschiedene Ideen dazu habe ich bereits, nun muss es nur noch so Perfektionsnah wie möglich umgesetzt werden um das Ideallogo auszuwählen.
Bei der rechtlichen Recherche stellen sich mir immer noch einige Fragen. Momentan beschäftigt mich folgendes: Kleinunternehmen sind ja von der Umsatzsteuer befreit, wenn sie im ersten Jahr einen Gewinn von 17.500 EUR nicht übersteigen und im zweiten Jahr einen Gewinn von 50.000 EUR. Aber wie sieht es im Dritten Jahr aus? Gilt dort ebenfalls die Grenze von 50.000 EUR? Oder gilt ab dem dritten Jahr generell Umsatzsteuerpflicht? Falls dies jemand liest, der sich mit dem Thema auskennt: würde mich über eine unverbindliche Antwort sehr freuen!
Weitere Frage die sich mir stellt: ist ein Firmenname schon rechtlich geschützt, wenn man auf diesen einen Gewerbeschein ausstellt, oder muss man für die rechtliche Sicherheit das Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen? Als Marke würde ich ihn (zumindest in meinen momentanen Gedankengängen) nicht eintragen wollen.


Dienstag, 14. Juni 2011

Punkt 2 geschafft!



Jawohl! Punkt 2 meines Planes habe ich soeben abgehakt! Die Mansarde ist entrümpelt, die Kisten für den Flohmarkt gepackt und meine Studienanmeldung stecke ich in den nächsten Minuten in den Briefkasten!



Dien Entrümpelungsaktion ging schneller als geplant vorwärts und wir hatten sogar spaß! Allerdings habe ich einige komische Eigenarten des Dachbodens entdeckt: Balken gebrochen (Beweisfoto gemacht und wird an die Baugenossenschaft weitergereicht), ein Ziegelsteingroßes Loch in der Mauer, welches den Blick zu unseren Dachbodennachbarn freigibt und diverse tote Schmetterlinge.


Ein befreiendes Gefühl, endlich mit dem nächsten Thema zu beginnen!
Nachdem ich meinen Mansardenarbeitsplatz eingerichtet habe (fehlen noch Schreibutensilien und Arbeitsmaterial), werde ich mich also intensiv dem Zeitmanagement widmen und einen Wochenplan erstellen. Hui ich vermute, das wird eine richtige Herausforderung, da ich ja soviel zu beachten habe.
Ich werde mir also als erstes Stichpunkte machen, was ich in der Woche alles zu erledigen habe, und dahinter dann die Zeitschätzung notieren (also Bsp. 2 mal wöchentlich Spiegel putzen - je10 min., Fernstudium 8h, Musikschule ca. 1 h , ....) wenn ich damit fertig bin, nehme ich mir einen Wochenplaner und verteile alles darin.
Ich hoffe also bei meinem nächsten Eintrag kann ich dann schon den Wochenplan präsentieren!

Donnerstag, 26. Mai 2011

zähflüssig


So sieht nun also mein Plan aufgehängt aus. Wirkt auf mich jetzt ein bisschen jämmerlich. Vielleicht liegt es daran, dass ich  Platz zwischen den Punkten gelassen habe, damit ich Dinge ergänzen oder korrigieren kann? Wahrscheinlich liegts aber daran, dass ich heute allgemein ein wenig frustriert bin. Jawohl, meine tolle Idee bekommt langsam ein paar Schrammen und Risse, hat sich aber gleichzeitig so unerreichbar groß aufgeplustert wie ein verdammter Zeppelin. Mich frustriert der lange und anstrengende Weg der nun vor mir liegt, und die Ungewissheit, ob es sich tatsächlich lohnen wird so viel arbeit reinzustecken.


Vor allem aber die Frage: Woher soll ich die Zeit dafür nehmen? Da ist wirklich Organisationstalent gefragt!
Hach ich wünsche mir meine anfängliche Euphorie zurück! Wäre es nicht toll, wenn Euphorie wie ein Duft wär, an dem man kurz schnüffeln kann, wenn die Zeiten zähflüssig werden? Ich muss mir mehr Verbündete suchen, die mich antreiben und mir notfalls den berühmten A...tritt verpassen!
Nun hole ich mir aber erst einmal Informationen zum geplanten Fernstudium. Man braucht ja immer einen Plan B und das Fernstudium ist meiner. Meine berufliche Weiterbildung, damit ich up to date bin auf dem Arbeitsmarkt. Nein nein, ich bin nicht arbeitssuchend. Wie bereits erwähnt habe ich eine ganz zufrieden stellende Tätigkeit. Aber darauf kann ich mich ja nicht ewig ausruhen.

Montag, 23. Mai 2011

... und so beginnt es

In meinem ganzen bisherigen Leben wollte ich immer was ganz tolles auf die Beine stellen. Als ich klein war fing es an mit den Tagträumen in denen ich eine wunderbare Prinzessin war. Dann wurde es etwas realitätsnäher, ich wollte eine Ärztin werden, die allen auf der ganzen Welt hilft, auch den Armen - ohne sie noch ärmer zu machen. Das war mir dann doch eine Nummer zu groß, also entwickelte ich den Masterplan schlechthin: ich werde ein so unglaublich tolles Kunstwerk produzieren, dass ich nach dessen Verkauf Multimillionärin bin!
Ein toller Plan, nicht wahr?! Nun, ich entwickelte schon noch ein paar weitere Ideen im Laufe der Jahre: Schriftstellerin, Tätowiererin, Medengestalterin, ...

 
Mein Problem, du wirst es erraten; war jedoch immer die Umseztung. Ich bin eine riesen Ideenmaschine, aber jede meiner Ideen fesselt mich nur kurz, danach verliert sie ihren Glanz und ich mein Interesse.


Aber dieses Mal ist es anders! (oder auch nicht, aber das wird sich erst noch zeigen) Ich werde mich mit dieser Idee sogar selbstständig machen! Oder es zumindest versuchen, und über diesen Versuch und mein Leben drumherum, werde ich hier schreiben.
Ich denke du hast Verständnis dafür, dass ich meine Idee nicht konkretisieren werde, aber ich will ja auch nicht, dass jemand schneller ist als ich! Daher denke ich mir einen Codenamen für meine Geschäftsidee aus und werde diesen dann verwenden.
Während ich dies schreibe, sitze ich übrigens auf einem winzigen Kinderstuhl, nach vorne gebeugt (aua mein Rücken!!!), auf dem Korridor unserer Musikschule.


Aus den Räumen um mich herum dringen die verschiedensten musikalischen Versuche (und auch Nicht-Versuche). Ich schreibe mit einem Kuli auf einem A5 Notizblock, denn ein kleines praktisches Laptop, oder sogar ein i-pad besitze ich nicht. Werde ich mir aber ganz sicher zulegen, wenn ich reich bin (lach)!
Was du noch über mich nicht wissen musst, ich dir aber trotzdem auf die Nase binde... :
Ich bin eindeutig weiblich, bin nicht mehr ganz so jung wie ich mich fühle (also kein 17 jähriger Teenie) und arbeite in Teilzeit in einem Büro. Meine Arbeit ist nebensächlich (zumindest für diesen Blog), aber ich kann mit stolz behaupten, dass ich eine verantwortungsvolle Aufgabe habe und mächtig was schaffe! Zusätzlich zu meiner Teilzeitbeschäftigung sorge ich auch für meine zwei Jungs, die da wären mein Mann, der als geschäftsführender Gesellschafter eines Handwerksunternehmens ständig unter Strom steht, und mein Sohn, der (natürlich!!!!) das beste Kind der Welt ist! Da der Haushalt auch noch zu erledigen ist (uuuäähhh), habe ich eigentlich nie Zeit.

Als erstes hier ein grober Orga- Plan für mein Vorhaben:

1. einen Blog eröffnen und dies hier übertragen (hiermit geschehen ;-) )
2. Anmeldung Fernstudium Buchhaltung und Bilanzierung
3. Zeitplan aufstellen (wöchentlich, täglich, Aufteilung meiner Zeit in Projekt ID, Fernstudium und Haushalt)
4. Recherche (Großhändler, rechtliche Grundlagen; Rechercheergebnis in Ordner abheften)
5. Materialeinkauf
6. Muster erstellen (dazu Dokumentation Einkaufspreis, Herstellungsdauer,..)
7. Produktion von Produkten
8. Gewerbe anmelden
9. homepage erstellen (Logo entwickeln und erstellen, Bilder der Produkte, homepage)
10. Werbemaßnahmen (twitter, facebook, Verlinkungen, Flyer)

Puh, ist wirklich noch sehr grob, vielleicht werde ich die Liste auch noch überarbeiten und Reihenfolgen tauschen, mal schauen.
So abschließend (und ich glaube das war für Außenstehende ziemlich langweiliges blabla)kann ich sagen das mein Mann die Idee recht gut findet. Wobei ich noch nicht herausfinden konnte, welche Abstufung von gut das ist. Aber da er noch keine negativen Argumente hervorgebracht hat, glaube ich, dass ich da einen Verbündeten habe.
Meine Freundin war schon skeptischer. Ich vermute, dass sie aber langsam neugierig wird, was da noch so alles passiert bei mir. Meine Idee wird nämlich immer voluminöser! Moment, brauch ich nicht auch noch ein Konzept? Das wäre wohl hilfreich.... hmmmm ...
Ich denk mal drüber nach, ob das tatsächlich ganz umfangreich von Nöten ist, oder ob eine Kurzfassung reicht, und vor allem, zwischen welche Punkte auf meinem Orga - Plan ich das Konzept schiebe...
Ganz schön konfus? Jep, so bin ich.
Und: Jajaja! Dieses Mal möchte ich es durchziehen!